Wege durch die Trauer

Abschied nehmen

Nahe Menschen gehen lassen zu müssen schmerzt, macht es dunkel in uns und schafft allzu oft ein Gefühl der Einsamkeit.

Deshalb möchte ich euch gern begleiten und unterstützen, die Worte sagen, die ihr gerade nicht zu sagen vermögt. Das, was ich von euch an Geschichten und Erinnerungen erfahren durfte, weitertragen und den Anwesenden, den Freunden und Verwandten etwas über die Verstorbenen erzählen. Möchte teilhaben lassen mit Gedichten und mit Lieblingsliedern, kleine Trauerrituale zeigen, vielleicht gemeinsam mit euch singen und versuchen, bei einem guten Abschied zu helfen.

Denn manchmal müssen wir noch Worte sagen.

Worte, die mitreisen müssen oder zumindest nicht nur in uns bleiben wollen. Worte, die helfen können, mit einer Situation anders umzugehen und etwas unglaublich Trauriges ein wenig mehr begreiflich machen.

Es gibt verschiedene Wege, sie durch Schleier und Zeit reisen zu lassen. So wie der Weihrauch in den Kirchen die Gebete in den Himmel tragen soll, so können Kerzenflammen und Lagerfeuer Transportmittel sein, ebenso wie kleine Papierboote auf Flüssen. Stoffbänder mit guten Wünschen können den Baum am Grab schmücken. Denn manchmal drücken solche kleinen Rituale aus, was Stimmen gerade nicht können.

Manchmal müssen wir uns die Worte aber auch einfach gegenseitig erzählen. Erinnerungen teilen an all das, was war, schön, lustig, innig, traurig. Diese Worte sind Brücken. Brücken zwischen unseren Herzen und durch die Schleier.

Sie tragen das, was wirklich wichtig ist, weiter.

Worte können auch Liebe sein. Und Liebe macht stark, uns hier und auch die, die gehen mussten. Liebe hilft loslassen, weil sie bewahrt und Licht hinein lässt. Und Liebe hilft vor allem gegen das Einsamsein, gegen das Sich-Verlassen-Fühlen. Geschichten, Erinnerungen, gemeinsam an etwas zurück denken, Lieder singen und Lieblingsessen kochen ist Liebe und Liebe macht warm und hell. Und wenn es nur Augenblicke sind.

Darum ist es wichtig, dass wir zusammenkommen, um gemeinsam auf ein Leben mit all seinen Facetten zurückzublicken, uns gemeinsam seine Wegmarken und Begleiter ins Gedächtnis zu rufen und zu merken, dass wir nicht allein sind im Vermissen und im Verlust.

Wenn ich euch begleiten darf, meldet euch gern bei mir: wandelworte@posteo.de

Wenn ihr Fragen zum Ablauf habt oder weitere Informationen möchtet, schaut doch einfach hier vorbei.